Bildausschnitt einer nicht erkennbaren Geschäftsfrau, die allein sitzt und ihren Laptop benutzt, während sie von zu Hause aus arbeitet

Beyond Clean Data: Optimize AI’s Potential with Business Context

Technologie   |   Stephen Archut   |   12. März 2025 LESEZEIT: 3 MIN
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Haben Sie sich bislang ausschließlich auf saubere Daten konzentriert, um Ihr Unternehmen für KI vorzubereiten? Genaue, konsistente und duplikatfreie Daten sind zwar wichtige technische Elemente für KI-Projekte. Doch sie allein entscheiden nicht über den Erfolg. Erst die richtigen Daten in Kombination mit einem fundierten Geschäftskontext schaffen den größten Mehrwert.

Bevor Sie Stunden in die automatisierte Datenvorbereitung oder -bereinigung investieren, sollte der erste Schritt bei der KI-Implementierung immer die folgende Frage sein: Lösen Sie die richtige Geschäftsherausforderung?

Die Datenfalle: Sauber, aber kontextuell fehlerhaft

Jede/r Data Engineer wird Ihnen sagen, dass die Bereinigung und Strukturierung von Daten ein wesentlicher Schritt in der KI-Entwicklung ist. Doch selbst die saubersten Daten sind nutzlos, wenn Data Scientists und IT-Teams getrennt von Fachleuten arbeiten, die den Geschäftskontext verstehen.

Stellen Sie sich ein Szenario im Bereich Kundenbindung vor: Ihr KI-Modell analysiert makellose Transaktionsdatensätze, Website-Aktivitätsprotokolle und Kundensupport-Transkripte. Klingt vielversprechend, oder? Was aber, wenn Ihr Callcenter-Team wüsste, dass Kunden häufig aufgrund verspäteter Lieferungen abwandern – ein Wissen, das in keinem Datensatz erfasst wird. Diese Blindstelle macht Ihr Modell unwirksam, da es Optimierungen priorisiert, die für Ihr Kernproblem irrelevant sind.

KI-Fehler wie dieser passieren, wenn sich technische Teams – oft isoliert – auf bereinigte Daten konzentrieren, ohne Input von Personen, die Geschäftsprozesse und Kundenerwartungen genau verstehen.

Wenn der Geschäftskontext fehlt, kann KI in Fallen wie diese tappen:

  • Probleme mit geringer Auswirkung lösen: Entwicklung von Modellen zur Automatisierung von Ineffizienzen, anstatt die eigentliche Ursache zu bekämpfen
  • Aufkommende Trends übersehen: Muster oder neu auftretende Risiken nicht erkennen, da diese Erkenntnisse oft außerhalb strukturierter, historischer Daten liegen
  • Optimierung irrelevanter Metriken: Entwicklung von Lösungen, die beeindruckend aussehen, aber keinen messbaren Geschäftswert oder umsetzbare Erkenntnisse liefern

Die Optimierung der Kundenerfahrung ist ein weiteres Beispiel, das zeigt, warum technische Kompetenz fehlendes Geschäftswissen nicht kompensieren kann. KI-Modelle analysieren historische Daten, um Kundenpräferenzen und -verhalten vorherzusagen.

Daten aus der Vergangenheit allein sind zwar nützlich, erfassen aber selten das Gesamtbild. Kundenerwartungen ändern sich schnell, beeinflusst durch neue Trends, Innovationen von Wettbewerbern und sich verändernde Marktbedingungen. Die besten Strategien für das Kundenerlebnis beziehen Erkenntnisse von Mitarbeiter:innen in Service & Support ein, die täglich mit Kundinnen und Kunden interagieren. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass KI nicht nur auf Trends von gestern reagiert, sondern auch die Bedürfnisse von morgen antizipiert.

Verknüpfung von technischem und geschäftlichem Know-how mit Alteryx

Mit seiner intuitiven Benutzeroberfläche ermöglicht es Alteryx auch nicht-technischen Benutzer:innen, aktiv an der Gestaltung von KI-Modellen mitzuwirken. Geschäftliche Benutzer:innen können Datasets direkt bereinigen, verfeinern und anreichern, ohne über fortgeschrittene Programmier- oder Data Science-Kenntnisse verfügen zu müssen.

Automatisierte Datenvorbereitung für KI

Alteryx vereinfacht traditionell komplexe Aufgaben wie die automatisierte Datenvorbereitung, sodass sowohl technische als auch nicht-technische Personen effektiver zusammenarbeiten können. Dadurch werden Silos reduziert und es wird sichergestellt, dass der Geschäftskontext von Anfang an in jedes KI-Projekt einfließt.

Praxisnahe Integration von Fachwissen

Alteryx bindet Fachkräfte ein, um die Strukturierung und Nutzung von Daten zu gestalten und ihre Erkenntnisse in KI-gesteuerten Modellen direkt umsetzbar zu machen. Beispielsweise könnte ein Marketingteam Alteryx nutzen, um demografische Daten und Kampagnenerkenntnisse in ein Lead-Scoring-Modell einfließen zu lassen und so ein KI-Tool bereitzustellen, das perfekt auf die realen Anforderungen abgestimmt ist.

KI ist dann erfolgreich, wenn sie sinnvolle Maßnahmen vorantreibt, nicht wenn sie riesige Datasets verarbeitet oder beeindruckende Dashboards generiert. Dies erfordert das Trainieren von Modellen mit Daten, die die Geschäftsrealität widerspiegeln. Bevor Sie fragen, ob Ihre Daten KI-fähig sind, vergewissern Sie sich, dass es sich um die richtigen Daten handelt. Der Unterschied zwischen transformativer KI und ungenutzter Software liegt nicht in der Komplexität der Algorithmen, sondern in der Relevanz der Trainingsdaten. Alteryx unterstützt Unternehmen dabei, diese wichtige Grundlage zu schaffen.

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